Das Oktoberfestbier

Das Oktoberfestbier – ein Genuss mit vielen Facetten

Das Wichtigste auf dem Oktoberfest ist mitunter das Bier. Nicht nur das dieses gut gekühlt und in regelmäßigen Abständen serviert werden sollte, sind auch die Sorten für den Genuss entscheidend. Auf dem Oktoberfest finden sich in den verschiedenen Zelten unterschiedliche Biersorten, die jedem mit der Zeit begegnen werden.

Dass das Bier auf der Wiesn in Strömen fließt, merkt man an den vielen Krügen, die fortlaufend durch die Gänge der Festzelte getragen werden. Durchschnittlich werden im Jahr sechs Millionen Maß ausgeschenkt. Einige Biersorten werden daher extra zu diesem Anlass gebraut und weisen einen höheren Alkoholgehalt auf als herkömmliches Bier. Alle Sorten werden jedoch nach dem bayerischen Reinheitsgebot von 1516 gebraut. Zudem ist es nur Herstellern aus dem Stadtgebiet München erlaubt, ihr Bier auf den Wiesn anzubieten.

Jedes Bier wartet mit verschiedenen Facetten des Geschmacks auf und der Genuss ist daher bei jeder Sorte ein anderer. Vom sehr malzigen, süffigen und leicht süßem Bier bis hin zum feinherben oder bitteren Bier ist alles vertreten. Da das Oktoberfestbier allgemeinhin weniger Kohlensäure enthält, gilt es zudem als leichter trinkbar.
In den verschiedenen Festzelten und -hallen sieht man schon anhand der Namen, welches Bier in welchem Zelt angeboten wird. So findet man im Hofbräuzelt das Hofbräubier, das mit 6,3 Prozent zu den Bieren mit dem höchsten Alkoholanteil gehört. Das Hacker-Pschorr hingegen gehört mit seinen 5,8 Prozent zu den weniger starken Bieren. Paulaner, Löwenbräu und Augustiner sind weitere Namen, die jedem Freund der Wiesn ein Begriff sein sollten.

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