Lederhosen
Die Lederhose im besonderen als Teil der bayerischen Gebirgstracht ist in zwei Formen weit verbreitet, als “Kurze” und als “Kniebundhose”.
Während die kurzen, kniefreien Lederhosen bei der Arbeit und zur Jagd getragen wurden, ist die Kniebundhose eher eine Festtagshose. Typisch für Trachtenlederhosen sind die Bestickung und der Hosenlatz, das Hosentürl, das angeblich auf die Schamkapsel, einen von 1400 bis zur 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts in Europa allgemein üblichen Teil der Männerkleidung zurückgeht. Rechts seitlich ist an der Lederhose üblicherweise eine Messertasche angebracht, die den Nicker, ein Jagdmesser, aufnimmt.
Kurze & kniefreie Lederhosen

Kniebundhose

Hosenträger
Oftmals sieht man zur Lederhose einen lederner Hosenträger mit vorderem Querriegel. Manchmal auch mit einem V-förmigen Mitteleinsatz, der vorne angeknöpft ist. Ganz nach Gechmack.
Krachlederne
Anstelle eines Hosenschlitzes hat eine Krachlederne eine rechteckige Hosentüre, die bairisch auch “Servierbrettl” genannt wird. Die Krachlederne ist eine in den Alpenländern gängige traditionelle Lederhose. Der Begriff wird allerdings eher umgangssprachlich gebraucht, um eine kurze, bereits speckige Lederhose zu beschreiben.
